
Verunsichterte Eltern zu Gast im Schulausschuss
Mit so vielen Eltern war die Mensa der OBS zu einer Schulausschusssitzung des Wiefelsteder Rates (25.11.25) noch nie besetzt. Gleich in der ersten Einwohnerfragestunde wurden die Sorgen und Nöte der Eltern, deren Kinder kommenden Jahres auf die weiterführende Schule wechseln, deutlich. „Wenn ich ein Kind mit gymansialer Empfehlung habe, auf welcher Schule kann ich denn mein Kind anmelden?“, so sie Frage eine Mutter aus dem Publikum an die Verwaltung.
Die KGS Rastede hat ihr Aufnahmeverfahren für den gymansialen Bereich verändert. Die Anzahl der gymnasialen Klassen werden am Bedarf der Rasteder Schülerinnen und Schüler berechnet. Sind dann noch Pätze frei, werden diese an Wiefelsteder Kinder, die bereits Geschwisterkinder an der Schule haben, vergeben. In einem weiteren Schritt entscheidet das Losverfahren.
Wie aus einem Elternbrief hervorgeht, habe das Gymansium in Bad Zwischenahn in den vergangenen Jahren nur „fälschlicherweise“ Kinder aus Wiefelstede aufgenommen.
Aufgrund dieser Situation ist die Verzweiflung der Eltern für die SPD Fraktion sehr gut nachvollziehbar.
Für die SPD Wiefelstede steht schon lange fest:
Wiefelstede muss sich selbst mit einem guten Schulangebot um die Schülerinnen und Schüler kümmern. Wir müssen unseren Kindern in den eigenen Gemeindegrenzen ein gymnasiales Schulangebot bis zum Abitur anbieten.
Mit der Gründung einer Integrativen Gesamtschule (IGS) könnte Wiefelstede alle Schulfomen (Haupt- und Realschule, Gymnasium) anbieten. Dies ist aufgrund der aktuellen Rechtslage der einzige Weg.
„Kinder sind unsere Zukunft“ – der Gemeinde Wiefelstede würde es gut stehen, wenn sie hier endlich den Beweis mit einer eigenen IGS antreten würde.
Die SPD Wiefelstede wird auch zukünftig im Schulausschuss und im Gemeinderat für eine Wiefelsteder IGS kämpfen.
